In vielen Bereichen der wissenschaftlichen Forschung werden personenbezogene Daten verarbeitet und diese Verarbeitung hat zu bedeutenden wissenschaftlichen Durchbrüchen zum Wohle der Gesellschaft geführt. Neue technologische Entwicklungen wie z. B. Künstliche Intelligenz ermöglichen es Forschern, Daten auf eine Weise zu nutzen und zu analysieren, die noch vor wenigen Jahren nicht möglich war. Sie bieten viele Vorteile und Chancen für die wissenschaftliche Forschung, doch haben sie auch Risiken für die Grundrechte und -freiheiten aufgezeigt. Diese Risiken müssen angemessen gesteuert werden, um sicherzustellen, dass personenbezogene Daten verantwortungsvoll und unter Achtung der persönlichen Integrität sowie des Privatlebens der einzelnen betroffenen Personen verarbeitet werden.
Zusätzlich zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) soll durch die Leitlinien des EDPBs mehr Klarheit und Orientierung für Forschende geschafft werden.
Ihre Stellungnahme zu den Leitlinien ist noch bis zum 25. Juni 2026 möglich.
Weitere Informationen finden Sie auf der EDPB-Website.