Damit liegt das Mandat des Rates für die anstehenden Trilogverhandlungen mit dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission über die Ausgestaltung des nächsten Rahmenprogramms vor.
FP10 soll Forschung und Innovation künftig noch stärker auf die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen und die Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit ausrichten. Vorgesehen ist zudem eine enge Verzahnung mit dem geplanten Europäischen Wettbewerbsfonds („European Competitiveness Fund“, ECF), um Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Forschung bis zur Markteinführung – zu fördern. Die Position des Rates bestätigt außerdem die wichtige Rolle der Europäischen Partnerschaften im künftigen Rahmenprogramm und sieht unter anderem eine stärkere Einbindung der Mitgliedstaaten in die strategische Steuerung sowie transparentere und effizientere Förderverfahren vor. Da Finanzierungsfragen und weitere horizontale Regelungen noch Gegenstand der Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen sind, handelt es sich zunächst um eine vorläufige Position. Die Standpunkte des Europäischen Parlaments zu FP10 und zum ECF werden für Herbst 2026 erwartet; anschließend beginnen die Trilogverhandlungen.
Die Pressemitteilung des Rats der Europäischen Union finden Sie hier.
Auch zum Vorschlag der Europäischen Kommission für den European Competitiveness Fund (ECF), in den die themengebundenen Verbundforschung von FP10 integriert werden soll, hat der Rat der Europäischen Union seine partielle Verhandlungsposition („partial general approach“) am 16. Juni 2026 verabschiedet.
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