Cluster 3: „Zivile Sicherheit für die Gesellschaft“

Mit den Ausschreibungen aus dem Cluster 3 sollen Lösungen für Bedrohungen durch (Cyber-)Kriminalität, Terrorismus, Pandemien oder Naturkatastrophen sowie zum Schutz der systemrelevanten Infrastruktur und zur Sicherung der EU-Außengrenzen entwickelt werden. Die Erkenntnisse aus der COVID-19-Krise zu Vorsorge, Schadensbegrenzung, Vorbereitung auf die Krisenreaktion und Kapazitätsaufbau für spätere Krisen (einschließlich Gesundheitskrisen) fließen hier ein. Die folgende Ausschreibung im Arbeitsprogramm 2026 - 2027 zielt darauf ab, innovative Tools, Technologien und Daten zu testen und zu validieren, die bei grenzüberschreitender Prävention, Vorbereitung und Reaktion auf extreme Klimaereignisse, geologische Katastrophen sowie chemische, biologische oder radiologische Bedrohungen eingesetzt werden. Im Gesundheitskontext bedeutet dies, die Entwicklung und Verbesserung von Instrumenten, die die Gesundheit der Bevölkerung schützen und die Reaktionsfähigkeit bei Notfällen stärken. Durch die Validierung dieser Lösungen soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit verbessert und die Resilienz der Gesellschaft gegenüber gesundheitlichen Risiken im Zusammenhang mit Katastrophen erhöht werden.

HORIZON-CL3-2026-01-FCT-06:
Prevention and mitigation of misuse of synthetic biology for bioterrorism purposes (RIA)

Deadline: 05.11.2026

HORIZON-CL3-2026-01-INFRA-01:
Tools and processes to support stress tests of critical infrastructure (RIA)

Deadline: 05.11.2026

HORIZON-CL3-2027-01-DRS-02:
Societal resilience, engagement of the younger generations and digital innovation for disaster resilience (RIA)
Deadline: 04.07.2027

Zu den Ausschreibungen berät Sie die Nationale Kontaktstelle Sicherheitsforschung.